GTÜ-Ratgeber Tuning: Folge 5
Freitag, den 01. Januar 2010

GTÜ/Tune it! Safe!

            GTÜ/Tune it! Safe!            GTÜ/Tune it! Safe!

Mehr Licht! forderte angeblich Dichterfürst Goethe in seiner letzten Stunde, wohingegen Tuning-Freaks – so scheint es – vor allem anderes Licht fordern. Das treibt nicht selten gefährliche Blüten: Da werden die Lampen der Frontscheinwerfer unzulässigerweise eingefärbt oder mit so genannten Xenon-Effect-Caps – farbigen Kappen – bestückt.
All diese Maßnahmen senken ebenso wie das Überlackieren der Heckleuchten drastisch die Lichtausbeute, bewirken eine eklatante Verschlechterung der Signalwirkung und sind schlichtweg nicht zulassungsfähig. Nur komplette Tauschleuchten halten die vorgegebenen Richtlinien ein, und das breit gefächerte Angebot lässt Tunerherzen höher schlagen. Hier paaren sich exklusives Design und Hightech, etwa wenn Schlussleuchten-Ringe in LED-Technik ausgeführt werden, komplette effektvoll kolorierte Heckleuchten die Leuchtfarben durch zwischengeschaltete Farbfilter erzeugen oder mittels Doppelscheinwerfer-Umrüstsets mit echter Xenon-Lichttechnik die aktive Fahrsicherheit deutlich verbessern.
Die Montage ist meist einfach: Befestigungspunkte entsprechen meist den Originalscheinwerfern, der Anschluss an das Bordnetz erfolgt per Kabelsatz mit den Original-Steckverbindern. Zu beachten ist jedoch, dass für die nachträgliche Ausrüstung mit Xenon-Abblendlicht-Scheinwerfern eine automatische Leuchtweitenregulierung mit Achssensor sowie eine Scheinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben sind.
Nächste Folge: Tieferlegung und Fahrwerksumbauten
 
 
 
 

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