Was ändert sich 2011
Freitag, den 17. Dezember 2010

Was ändert sich für Urlauber und Autofahrer 2011? Der ADAC nennt die wichtigsten Änderungen:

Zum Jahreswechsel kommt unter der Bezeichnung E10 Ottokraftstoff mit einem erhöhten Ethanolanteil von maximal zehn Prozent an die Tankstellen. Mit diesem Sprit können nur dafür freigegebene Automodelle betrieben werden.
• Bei der Neuzulassung eines Diesel-Pkw mit Euro-6-Abgasnorm gibt es ab 1. Januar 2011 einen Steuerfreibetrag von 150 Euro.
• Der Steuer-Zuschlag für Diesel-Pkw ohne Partikelfilter entfällt ab 1. April 2011.
• Ab 7. Februar 2011 erhalten neue Pkw-Modelle und leichte Nutzfahrzeuge ohne Tagfahrleuchten keine Typgenehmigung mehr.
• Ab 10. Juli 2011 müssen neue Lkw über 7,5 Tonnen und ihre Anhänger ab 3,5 Tonnen so gestaltet sein, dass ihre Konturen in der Nacht besser sichtbar sind.
• Ab 24. Februar 2011 ist ein Bremsassistenzsystem – heute integriert bei ESP – für die Erstzulassung neuer Pkw Pflicht.
• Neu entwickelte Pkw-Modelle und leichte Nutzfahrzeuge erhalten ab 1. November 2011 nur noch dann eine Typengenehmigung, wenn sie mit einem elektronischen Fahrdynamik-Regelsystem ausgestattet sind.
• Das Modell „Begleitetes Fahren“ ab 17 Jahren wird zum Dauerrecht.
• Für Mitte 2011 ist die Einführung des Wechselkennzeichens geplant, mit dem mehrere Pkw auf ein Kennzeichen angemeldet werden können.
• Nichtbezahlte Bußgelder ab 70 Euro aus anderen EU-Staaten werden auch in Deutschland vollstreckt.
• Alte, noch nicht EU-weite Behinderten-Parkausweise werden ungültig und müssen umgetauscht werden.
• Einige Städte schaffen 2011 neue Umweltzonen, andere verschärfen sie.
• Die Motorradkennzeichen sollen kleiner werden.
• Die zunächst bis Ende 2010 befristete Tempo-100-Zulassung für Gespanne auf Autobahnen und Kraftfahrstraßen wird zum Dauerrecht.
• Die Bundesregierung strebt eine Regelung an, die die „Internet-Abzocke“ durch eine gesonderte und hervorgehobene Preiskennzeichnung verhindern soll.
• Die EU verfolgt weiter das Ziel, Sammelklagen auch in Europa zu ermöglichen.
• Für überlange Gerichtsverfahren sollen Entschädigungen möglich werden.



 

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