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Österreich: Rasen wird teuer |
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Sonntag, den 07. Februar 2010 |
Kräftig zur Kasse gebeten werden Autofahrer, die in Österreich mit zu hoher Geschwindigkeit bei einem bestehenden Tempolimit geblitzt werden. Darauf weist der ADAC Württemberg hin.
Was bedeutet das Kürzel IG-L, das manchmal unter der Geschwindigkeitsanzeige auf den elektronischen Verkehrsleittafeln der österreichischen Autobahnen steht? Diese Frage stellen sich Autofahrer, die z.B. auf der Brenner- oder der Tauernroute unterwegs sind. "IG-L" steht für "Immissionsschutzgesetz Luft". Wenn es erscheint, kann es für Temposünder extrem teuer werden. "Das Gesetz greift, wenn auf den limitierten Streckenabschnitten erhöhte Luftschadstoff-Werte gemessen werden", betont Vlker Zahn, Abteilungsleiter Verkehr und Technik beim ADAC Württemberg, "bei Verstößen gelten automatisch erhöhte Bußgeldsätze." Tempoüberschreitungen können so mit bis zu 2.180 Euro Bußgeld geahndet werden. Zum Vergleich: Ohne IG-L-Hinweis wären maximal 726 Euro fällig. Derzeit bestehen auf rund 240 Kilometern des österreichischen Autobahnnetzes luftgüteabhängige Geschwindigkeitsbeschränkungen von maximal 100 km/h. An den "Lufthunderter", wie die Regelung in Österreich auch genannt wird, müssen sich auch jene halten, die mit umweltfreundlicher Technologie unterwegs sind, obwohl Erdgas- und Elektroautos wenig bis gar keine Stickstoffdioxide ausstoßen.
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Bild1: Österreich
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