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Typenkunde E-Bike: Mit Schub nach vorne
Montag, den 27. Juni 2011

Das E-Bike präsentiert sich als Lösungsmodell für alle, die souveräner Rad fahren wollen – will heißen, frisch und unverschwitzt im Büro anzukommen und dennoch nicht auf das Fahrrad zu verzichten, oder auch mal etwas schneller zu fahren, ohne dass dazu ein riesiger Trainingsaufwand nötig wäre.

Doch man könnte meinen, die Industrie hätte jahrelang an der angepeilten Zielgruppe vorbeiproduziert. Denn immer noch schlagen sich E-Bikes mit dem Image des Versehrtenfahrzeugs herum, das man nutzt, weil es eben nicht anders geht, und nicht, weil es überlegenen Fahrspaß bietet. Erst seit wenigen Jahren hat sich das geändert. Immer mehr Hersteller bieten sportlich orientierte Modelle statt bräsiger Tourenbikes an, innovative Radfirmen steigen auf den Zug auf und denken das Thema E-Bike völlig neu. Nicht zuletzt darauf ist zurückzuführen, dass der E-Bike-Markt in den letzten Jahren förmlich explodiert ist: von deutschlandweit verkauften 25.000 Stück im Jahr 2005 auf 65.000 im Jahr 2007 und geschätzten 200.000 im Jahr 2010. Zur Systematik: Die Gattung des E-Bike umfasst zwei Spezies, die des E-Bike und die des Pedelec.



 

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